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Smart Home nachrüsten – welche Systeme gibt es und was kostet es?

Smart Home nachrüsten ist heute auch in Bestandsimmobilien möglich. Wir zeigen Ihnen, welche Systeme es gibt, wie viel Sie investieren müssen und worauf Ihr Elektriker bei der Installation achtet.

Elektriker installiert Smart-Home-Komponenten in modernem Wohnzimmer

Smart Home nachrüsten – warum es heute sinnvoll ist

Ein Smart Home macht Ihr Zuhause komfortabler, sicherer und energieeffizienter. Was früher nur beim Neubau möglich war, lässt sich heute problemlos nachrüsten – auch in älteren Häusern und Wohnungen. Intelligente Beleuchtung, smarte Heizungsregelung, Sicherheitskameras und Bewegungsmelder lassen sich flexibel installieren und steuern. Als Fachbetrieb helfen wir Ihnen, die richtige Lösung für Ihre Bedürfnisse und Ihre bestehende Elektroinstallation zu finden.

Die Kosten variieren je nach System, Umfang und Integration in Ihre vorhandene Elektrik. Mit unserer Erfahrung zeigen wir Ihnen, wo sich der Aufwand lohnt und welche Systeme gut zusammenpassen.

Die wichtigsten Smart-Home-Systeme im Überblick

Bei der Nachrüstung stehen Ihnen grundsätzlich zwei Wege offen: funkbasierte (drahtlose) Lösungen und kabelgebundene Systeme. Beide haben Vor- und Nachteile.

Funkbasierte Systeme – die unkomplizierte Variante

Funkgestützte Smart-Home-Lösungen sind bei der Nachrüstung am beliebtesten, weil sie ohne aufwändige Kabelarbeiten auskommen:

  • Z-Wave und Zigbee: Diese Funkstandards bieten zuverlässige Kommunikation zwischen Geräten. Sie brauchen eine Zentrale (Hub), über die alle Komponenten gesteuert werden. Reichweite: bis zu 100 Meter im freien Raum.
  • WLAN/WiFi-Systeme: Steuern Sie Geräte direkt über Ihr heimisches Netzwerk. Vorteil: keine separate Zentrale notwendig. Nachteil: höherer Stromverbrauch, Abhängigkeit von Internetverbindung.
  • Bluetooth Low Energy (BLE): Besonders energieeffizient, Reichweite bis 50 Meter. Gut für kleinere Anwendungen wie smarte Schlösser oder Türöffner.
  • LoRaWAN: Für größere Reichweiten (mehrere Kilometer) und industrielle Anwendungen. Selten im privaten Haushalt.

Die Installation funkbasierter Systeme ist schnell und sauber: Sie montieren die Geräte einfach an den gewünschten Positionen, ohne Wände zu durchbrechen oder Stromleitungen zu verlegen. Allerdings müssen alle Komponenten batteriebetrieben sein oder eine Steckdose in der Nähe haben.

Kabelgebundene Systeme – die professionelle Lösung

Wenn Sie eine umfassendere Installation planen oder bereits Arbeiten an Ihrer Elektroinstallation anstehen, können wir auch kabelgebundene Smart-Home-Systeme integrieren. Diese sind stabiler, zuverlässiger und benötigen keine Batterien:

  • KNX/EIB: Der Industriestandard für intelligente Gebäudeautomation. Besonders robust und zukunftssicher. Alle Komponenten sind über eine eigene Datenleitung verbunden, getrennt von der Stromversorgung.
  • Enocean: Energieerntend, funktioniert auch ohne externe Stromversorgung. Ideal für Sensoren und Schalter.
  • Modbus: Professioneller Standard für Heizung, Klima und Energiemanagement.

Der Vorteil: maximale Zuverlässigkeit, lange Lebensdauer und keine Abhängigkeit von Funkwellen. Der Nachteil: höherer Installationsaufwand, besonders wenn die Elektroinstallation noch modern gemacht werden muss. Deshalb lohnt sich diese Investition oft, wenn Sie ohnehin

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